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Bundesarbeitsgericht 

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Die Richter

Berufsrichter

Die 38 Berufsrichter des Bundesarbeitsgerichts werden auf Lebenszeit ernannt. Sie müssen die Befähigung zum Richteramt besitzen und das 35. Lebensjahr vollendet haben.

Die Richter werden von einem Richterwahlausschuss in nichtöffentlicher Sitzung durch geheime Abstimmung gewählt. Die Wahl bedarf der Zustimmung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Richter werden dann vom Bundespräsidenten zu Richtern am Bundesarbeitsgericht ernannt.

Die Zuordnung der Richter zu den Senaten ergibt sich aus dem Geschäftsverteilungsplan.


Ehrenamtliche Richter

Die ehrenamtlichen Richter werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für die Dauer von fünf Jahren berufen. Eine wiederholte Berufung ist zulässig. Die Richter müssen das 35. Lebensjahr vollendet und besondere Kenntnisse und Erfahrungen im Arbeitsrecht und Arbeitsleben haben. Sie sollen zuvor mindestens fünf Jahre ehrenamtliche Richter bei einem Arbeits- oder Landesarbeitsgericht und längere Zeit als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber tätig gewesen sein.

Die Berufung erfolgt aufgrund von Vorschlagslisten von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Gebietskörperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.

Beim Bundesarbeitsgericht sind gegenwärtig 220 ehrenamtliche Richter tätig, 110 aus dem Kreis der Arbeitgeber und 110 aus dem Kreis der Arbeitnehmer.

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