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Bundesarbeitsgericht 


Wanderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933 - 1945:
Beamte im Dienst des Nationalsozialismus“


Im Foyer des Bundesarbeitsgerichts fand die Ausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933 - 1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus“ vom 9. November 2020 bis zum 31. März 2021 statt.

Die Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors befasste sich mit der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde gezeigt, in welchem Ausmaß das bislang oft als einflusslos dargestellte Ministerium die nationalsozialistische Diktatur stützte. In mehreren Kapiteln wurde die Struktur und das Personal des Reichsarbeitsministeriums sowie zentrale Tätigkeitsfelder beleuchtet: Von der Rentenversicherung, dem Arbeitsrecht und der Arbeitsverwaltung, bis hin zum Zwangsarbeitereinsatz. An all diesen Bereichen wurde deutlich, wie sich das Ministerium an der Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen beteiligte und die gesamte Arbeits- und Sozialpolitik zunehmend von autoritären Maßnahmen durchdrungen wurden. In Form von Fallbeispielen wurde gezeigt, wie sich die Maßnahmen und Gesetze des Ministeriums auf einzelne Betroffene auswirkten. Auf freistehenden Stelen wurden zudem Biografien von Beamten des Reichsarbeitsministeriums präsentiert. Diese veranschaulichten die Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten, die es für Beamte auch während der NS-Zeit gab.
Die Wanderausstellung basiert auf Ergebnissen einer unabhängigen Historikerkommission, die seit 2013 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der NS-Zeit erforscht.





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